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Reha nach Hüft-TEP

Allein im Jahr 2021 wurden deutschlandweit mehr als 158.000 Hüfterstimplantationen durchgeführt.1 Neuesten Studien zufolge können sechs von zehn Patienten mit einer solchen Hüftprothese mindestens 25 Jahre lang gut leben2. Wichtig ist es, den korrekten Umgang mit der Hüft-TEP zu kennen. Genau deshalb ist eine Reha / AHB (Anschlussheilbehandlung) nach Hüft-TEP so wichtig.

Reha nach Hüft-TEP in Kürze

  • Indikationen: Implantation eines künstlichen Hüftgelenks
  • Arten: stationär oder teilstationär (ganztägig ambulant)
  • Behandlungen: Physiotherapie, Schmerztherapie, Ergotherapie, Gesundheitsschulungen, Ernährungsberatung, Gangschulungen, physikalische Therapie
  • Ziele: Stabilisierung der Prothese, Schmerzlinderung, Erlernen des korrekten Umgangs mit der TEP, Wiederherstellung der (beruflichen) Leistungsfähigkeit
  • Dauer: stationäre Reha 3 Wochen, ambulante Reha 15 Behandlungstage
  • Kostenträger: gesetzliche Krankenkasse, Rentenversicherung

Was ist eine Reha nach einer Hüft-TEP?

Eine Reha / AHB nach Hüft-TEP bietet Patienten nach der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks die erforderliche medizinisch-therapeutische Unterstützung für eine schnelle Genesung. Die Maßnahme wird meist als Anschlussheilbehandlung durchgeführt und kann ambulant oder stationär in einer Reha-Klinik oder einem Reha-Zentrum stattfinden. Neben Schmerzlinderung und körperlicher Regeneration stehen die Stabilisierung der Hüft-TEP sowie die Wiederherstellung von Erwerbs-und Alltagsfähigkeit im Fokus.

Warum ist eine Reha nach einer TEP-Hüfte sinnvoll?

Das Leben mit einem künstlichen Hüftgelenk bedeutet für die meisten Patienten eine Umstellung. Damit diese gelingt, ist es sinnvoll, die Unterstützung von erfahrenen Ärzten und Therapeuten anzunehmen. Bei einer Reha nach Hüft-TEP wird die körperliche Regeneration genauso gefördert wie der korrekte Umgang mit der Prothese und die Wiederherstellung des psychischen Gleichgewichts. Für die Betroffenen erleichtert das die Rückkehr in den selbstständigen (beruflichen) Alltag enorm.


 

Wer hat Anspruch auf eine Reha nach einer Hüft-TEP?

Eine medizinisch-therapeutische Rehabilitation ist eine bewährte Maßnahme, um die Erwerbs- oder Alltagsfähigkeit zu sichern bzw. wiederherzustellen. Deshalb haben alle Versicherten nach der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks Anspruch auf eine solche Reha. Dieser Anspruch muss meist gegenüber der Rentenversicherung oder der Krankenkasse durchgesetzt werden. Dabei unterstützt der Sozialdienst der Akutklinik.

Wann sollte eine Reha nach einer Hüft-TEP durchgeführt werden?

Bereits kurz nach der Hüft-OP sollten Patienten mit der Mobilisierung des Gelenks beginnen. Während des Aufenthalts in der Akutklinik geschieht das unter Anleitung von Ärzten und Physiotherapeuten. Damit die Behandlung nach der Entlassung optimal weitergeführt werden kann, bietet sich eine Anschlussheilbehandlung als Reha nach Hüft-OP an. Meist werden die Patienten dabei von der Akutklinik direkt in die Reha-Klinik überführt. So ist eine nahtlose Versorgung gesichert. 

Welches Ziel verfolgt eine Reha nach einer Hüft-TEP?

Wenn bei einer Hüft-OP ein künstliches Gelenk implantiert wird, geht es in der anschließenden Reha vor allem um die Stabilisierung dieses neuen Gelenks. Über gezielten Muskelaufbau gelingt es, das Gelenk optimal zu stützen. Mindestens ebenso wichtig ist für Betroffene meist die Schmerzlinderung, die etwa durch physikalische Therapie erreicht wird. Weitere mögliche Ziele der Rehabilitation nach Hüft-TEP sind:

  • Wiederherstellung der körperlichen Leistungs- und Funktionsfähigkeit
  • Erlernen des richtigen Umgangs mit der Hüftprothese
  • Gewichtsreduktion zur Entlastung von Gelenken und Prothese
  • psychische Stabilisierung
  • Beratung und Förderung zur Rückkehr in den beruflichen Alltag

Welche Therapien werden bei einer Reha nach einer Hüft-TEP durchgeführt?

Nach der Hüft-OP müssen die Patienten lernen, mit dem implantierten Hüftgelenk umzugehen. Die körperliche Regeneration, aber auch Schmerzlinderung und psychische Entlastung stehen im Fokus. Um diese Ziele zu erreichen, erhält jeder Patient einen individuellen Therapieplan. Typische Maßnahmen im Zusammenhang mit einer Hüft-OP und dem Einsatz eines neuen Gelenks sind:

  • Physiotherapie
  • Schmerztherapie
  • Ergotherapie
  • Muskelaufbautraining
  • Gangschulungen
  • Schulungen zu gelenkschonendem Verhalten
  • physikalische Therapie
  • Ernährungsberatung
  • psycho-soziale Beratung

Wie läuft eine Rehabilitation nach einer Hüft-TEP ab?

Nach der Ankunft in der Reha-Klinik findet ein ausführliches Arztgespräch statt. Hierbei wird für den Patienten ein individueller Therapieplan erstellt. Dieser bestimmt maßgeblich den Tagesablauf während des Aufenthalts. Abseits von Physiotherapie und Co. haben die Patienten aber ausreichend Zeit zur freien Gestaltung. Je nach individueller Situation bieten sich Ausflüge in die Region, Aktivitäten am und im Reha-Zentrum und der Austausch mit Mitpatienten an. 

Wie lange dauert die Reha?

Die Dauer der Rehabilitation nach Hüftprothese wird durch den Kostenträger begrenzt. Grundsätzlich dauert eine stationäre Rehabilitation immer 3 Wochen, während eine ambulante Behandlung nur 15 Tage umfasst. Sollten danach weitere Beschwerden in der Hüfte bestehen, kann gegebenenfalls eine Verlängerung der Rehabilitation beantragt werden. Dies wird gemeinsam mit dem behandelnden Arzt entschieden.


 

Ist eine ambulante Rehabilitation möglich?

Um den Umgang mit dem neuen Hüftgelenk zu erlernen und den Körper nach der Operation bestmöglich zu unterstützen, sind die meisten Patienten mit einer stationären Hüft-TEP-Reha optimal beraten. Hier verbringen sie die gesamte Behandlungsdauer in der Klinik und sind rundum versorgt. Bei einer ambulanten Therapie muss hingegen eine externe Versorgung der Patienten sichergestellt werden, da Betroffene nur während der Behandlungszeiten in der Klinik sind. Zudem muss täglich die Fahrstrecke zur und von der Klinik bewältigt werden. Frisch nach der Operation ist das eine zusätzliche Belastung für das Hüftgelenk und nicht sinnvoll.

Medizinische Trainingstherapie

Wer trägt die Kosten für eine solche Reha?

Nach einer Operation am Gelenk bzw. der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks steht vor allem die Wiederherstellung der Alltags- und/oder Erwerbsfähigkeit im Fokus. Die Reha nach Hüft-TEP soll dabei helfen. Die Kosten dafür müssen die Patienten aber nicht selbst tragen: Für die Kostenübernahme bei Erwerbstätigen ist normalerweise die Rentenversicherung zuständig. Bei Nicht-Erwerbstätigen und Senioren zahlt die Krankenkasse. Entscheidend ist jedoch eine korrekte Antragstellung.

Wie beantragt man eine Reha nach einer Hüft-TEP?

Klinik Am Hellweg: Rezeption

Wird die Rehabilitation vom behandelnden Arzt als Anschlussheilbehandlung empfohlen, erfolgt die Durchführung meist direkt im Anschluss an die Operation. Die Antragstellung übernimmt in diesem Fall der Sozialdienst der Klinik, in welcher die Hüft-OP erfolgt ist. Nur bei Beantragung einer medizinischen Rehabilitation auf Antrag/Heilverfahren müssen die Patienten selbst einen Antrag beim Kostenträger stellen.

Woran erkennt man eine gute Rehaklinik nach einer Hüft-TEP?

Nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks sollten Patienten sich für eine Rehabilitation an eine orthopädische Rehaklinik, idealerweise mit Fokus auf den Bereich Hüfte bzw. künstliche Gelenke, wenden. Die entsprechende Klinik sollte zudem von einem multiprofessionellen Team geführt werden, eine gute Reputation besitzen und eine ansprechende Ausstattung plus angenehme Lage versprechen. Ratsam ist eine vorherige, unverbindliche Kontaktaufnahme, da sich hier meist direkt zeigt, ob man sich bei der Einrichtung gut aufgehoben, ernstgenommen und optimal betreut fühlt.

Quellenliste

1 EPRD Endoprothesenregister Deutschland „Jahresbericht 2022. Patienteninformation“, EPRD Deutsche Endoprothesenregister gGmbH, Berlin, 2022, S. 10, https://www.eprd.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Publikationen/Berichte/Patienteninformation2022_2023-05-26_F.pdf (Datum des Zugriffs: 01.11.2023)

2 Geissel, Wolfgang „Hüft- und Knie-Prothesen halten meist Jahrzehnte“, ÄrzteZeitung, 19.02.2019, https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Hueft-und-Knie-Prothesen-halten-meist-Jahrzehnte-252437.html (Datum des Zugriffs: 01.11.2023)

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