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Psychologischer Dienst

Die Arbeit des psychologischen Dienstes in der Klinik am Hellweg hat einen Schwerpunkt in der schmerzpsychologischen Behandlung der Patienten mit chronischen Schmerzen. Außerdem werden Patienten nach Unfalltrauma, die zumeist über die Berufsgenossenschaften in die Klinik überwiesen werden, von den Psychologen auf mögliche posttraumatische Belastungen und Anpassungsstörungen untersucht und können ggf. auch während ihres Klinikaufenthalts bereits behandelt werden.

Des Weiteren werden Probleme der Krankheitsbewältigung nach Operationen oder schwierigen Behandlungsverläufen bearbeitet. Bei uns finden auch Patienten mit ihren, unabhängig von den orthopädischen Problemen mitgebrachten Problemen und Störungen, Gehör. Das können z. B. Erschöpfungszustände, Verarbeitungsprobleme von Todesfällen und Lebenskrisen, Einsamkeit und Depressionen, familiäre und berufliche Fragestellungen, Umgang mit Suchtmitteln als Betroffener und Angehöriger sowie Angstsymptomatiken sein.

 

Unser Leistungsspektrum

  • Psychologische und psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Entspannung
    Entspannungsübungen helfen, das vegetative Nervensystem zu regulieren und Spannungen, Stress und Schmerzen abzubauen. Sie stärken das Körpergefühl, so dass Belastungsgrenzen früher bemerkt und Überlastung besser entgegengewirkt werden kann. Sie sind ein fester Bestandteil einer wirksamen Schmerzregulation.
    In unseren Entspannungstrainings vermitteln wir die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, das Autogene Training nach Schulz, Atementspannung und Bodyscan.
    Ein technisches Entspannungsmedium zum eigenständigen Training der Entspannungstechniken kann zur Verfügung gestellt werden.
  • Schlaftraining
    Im Rahmen des Schlaftrainings werden die PatienInnen mit grundlegenden Mechanismen der Schlaf-Architektur und wichtigen Regeln der Schlafhygiene vertraut gemacht und die Technik der Stimuluskontrolle angeleitet. Begleitend ermöglicht die Teilnahme am Entspannungstraining weitere Einflussmöglichkeiten auf die Verbesserung der Schlafqualität.
  • Stressbewältigung
    Im Rahmen einer Gesprächsgruppe zum Thema Stress haben die PatientInnen die Möglichkeit, grundlegende Mechanismen der Stressentstehung kennenzulernen sowie sich mit adäquaten Methoden des Umgangs mit Stressbelastungen auseinanderzusetzen. Theoretischer Hintergrund dabei ist u.a. das triadische Stress-Modell nach Kaluza, in dem das Zusammenspiel von Stress-Auslösern, Stress-Verarbeitungswegen und Stress-Reaktionen dargestellt wird.
  • Schmerzbewältigung
    Patienten mit chronischen Schmerzen lernen in der Schmerzbewältigungsgruppe woher ihr Schmerz kommt und was sie selber tun können um künftig besser mit ihren Schmerzen leben zu können. So finden sie gemeinsam mit dem psychologischen Team Auslösefaktoren ihres Schmerzes und lernen anhand des „Anlage-Umwelt-Modells“ was alles zur Entstehung der Schmerzsymptomatik beitragen kann.
    Ziel ist, dass die Patienten ihre Einstellungen bzgl. ihrer Leistungsbereitschaft kritisch überdenken und daraus die Motivation entwickeln ihr Verhalten zu ändern und so ihre Schmerzen zu reduzieren

Weitere Therapie- & Leistungsangebote

Pflege

Das Pflegekonzept ist die Voraussetzung und die Zusammenfassung von einzelnen Bausteinen.

Ergotherapie

Die Ergotherapie fördert die Handlungsfähigkeit des Menschen. Die Behandlung erleichtert es dem Patienten, in seinem Alltag zurechtzukommen.

Physikalische Therapie

Die Physikalische Therapie ist ein Überbegriff für diverse therapeutische Behandlungsmethoden.

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