Klinik Am Hellweg: Ergotherapie nach Amputationen
Nachbehandlung nach Amputationen
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Reha nach Amputation

Im Jahr 2015 wurden allein 55.595 Behandlungsfälle mit Amputationen der unteren Extremität registriert 1. Für die Betroffenen ist dies ein extremer Einschnitt, der mit einer großen Beeinträchtigung der Lebensqualität einhergehen kann. In einer Reha nach Amputation wird neben der optimalen Wundversorgung und Stumpfformung die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.

Reha nach Amputation in Kürze

  • Indikationen: Amputation von Beinen, Armen, Fingern, Ober- und Unterschenkeln, Händen, Füßen
  • Arten: stationär oder teilstationär (ganztägig ambulant)
  • Behandlungen: Wundversorgung, Stumpfformung, Pflege des Stumpfs, Physiotherapie, Ergotherapie, Krankengymnastik, Orthopädietechnik, psycho-soziale Betreuung, Muskelaufbautraining
  • Ziele: körperliche und psychische Regeneration, Rückkehr in ein selbstständiges Leben, Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit, Vermeidung von Folgeerkrankungen, Erlernen des Umgangs mit der Prothese
  • Dauer: stationäre Reha 3 Wochen, ambulante Reha 15 Behandlungstage
  • Kostenträger: gesetzliche Krankenkasse, Rentenversicherung

Was ist eine Reha nach einer Amputation?

Bei einer Reha nach Amputation handelt es sich um eine medizinisch-therapeutische Behandlung in einer Rehaklinik oder einem Reha-Zentrum. Die Therapie setzt sich aus verschiedenen Modulen zusammen und dauert 3 Wochen bzw. 15 Tage. Die Kosten werden von Krankenkasse oder Rentenversicherung übernommen.

Warum ist eine Reha nach einer Amputation sinnvoll?

Die Entfernung eines Körperteils ist für die Betroffenen ein gravierender Einschnitt in ihr Leben, der zu tiefgreifenden körperlichen und psychischen Veränderungen führt. In einer Rehaklinik können die Betroffenen sich körperlich und psychisch vom Eingriff erholen und dank der medizinisch-therapeutischen Unterstützung wieder zurück in ein selbstbestimmtes und selbstständiges Alltags- und Berufsleben finden.

Wer hat Anspruch auf eine Reha nach einer Amputation?

Grundsätzlich hat in Deutschland jeder Anspruch auf eine Reha nach einer Amputation. Der Kostenträger kann sich jedoch von Fall zu Fall unterscheiden. In Frage kommen die gesetzliche Krankenkasse oder die deutsche Rentenversicherung. Betroffene sollten im Idealfall schon vor der Operation mit ihrem Arzt Rücksprache bezüglich einer stationären Rehabilitation halten.

Wann sollte eine Reha nach Amputation durchgeführt werden?

Eine Reha nach Amputation wird – sofern die körperlichen Voraussetzungen es zulassen – direkt nach der Operation durchgeführt. Es handelt sich dann um eine Anschlussheilbehandlung, bei der vor allem die Wundversorgung und die Formung des Stumpfs, aber gegebenenfalls auch der Umgang mit der Prothese sowie die psychische Stabilisierung des Patienten im Fokus steht. Eine Rehabilitation ist aber grundsätzlich auch zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

Welches Ziel verfolgt eine Reha nach einer Amputation?

Die schnelle Regeneration nach der Operation, die Rückkehr in ein selbstständiges Leben, der Umgang mit der Prothese, Vermeidung von Folgeerkrankungen – eine Rehabilitation nach Amputation kann viele Ziele verfolgen. Deshalb sollten Therapiepläne immer in Absprache zwischen Arzt und Patient festgelegt werden. Den Wünschen und Bedürfnissen der Amputierten sollte stets Rechnung getragen werden.

Klinik Am Hellweg: Reha nach Amputation

Welche Therapien werden bei einer Reha nach einer Amputation durchgeführt?

Die Auswahl der Therapien hängt stark von der körperlichen Verfassung sowie den individuellen Zielen des Patienten ab. Bei einer Rehabilitation direkt nach der Operation spielen vor allem Wundversorgung, Stumpfformung und Pflege des Stumpfs eine wichtige Rolle. Orthopädietechniker kümmern sich um die Anfertigung von Prothesen. Der Umgang mit diesen wird in entsprechenden Schulungen gelehrt. Weitere Angebote:

  • Physiotherapie
  • Ergotherapie
  • Krankengymnastik
  • psycho-soziale Betreuung

Wie läuft eine Reha nach einer Amputation ab?

Der Ablauf einer Reha nach Amputation hängt von der individuellen Ausgangssituation des Patienten ab. Den Anfang macht normalerweise ein ausführliches Erstgespräch mit dem behandelnden Arzt. Dieser erstellt anschließend einen individuellen Behandlungsplan mit verschiedenen therapeutischen Modulen. Abseits dieser Maßnahmen haben Patienten viel Zeit für die Regeneration, Freizeitaktivitäten, Gesundheitsschulungen und den Austausch mit Mitpatienten.

Wie lange dauert die Rehabilitation?

Die Behandlung in einer Rehaklinik folgt einem klaren zeitlichen Schema. Bei einer stationären Durchführung sind 3 Wochen, bei einer ambulanten Rehabilitation 15 Behandlungstage angesetzt. Bei vielen Patienten kann die Reha nach Amputation verlängert werden. Auch die Wahrnehmung von ambulanten Maßnahmen, wie zum Beispiel Physiotherapie, ist für Betroffene oft auch im Anschluss an eine Reha möglich.

Ist eine ambulante Reha nach einer Amputation möglich?

Grundsätzlich können Patienten auch bei einer Reha für Amputierte zwischen einer stationären und einer ambulanten Durchführung wählen. Bei der ambulanten Reha sind aber meist größere Hindernisse zu bewältigen, weil zum Beispiel die tägliche An- und Abreise zur Klinik und eine angemessene Versorgung außerhalb der Therapiezeiten zu gewährleisten sind. Bei einer stationären Therapie werden die Versorgung und Verpflegung durch das Team der Rehaklinik übernommen.

Wer trägt die Kosten für eine solche Reha?

Klinik Am Hellweg: Beratung zur Behandlung

Die Kosten für eine Reha nach Beinamputation oder Entfernung eines anderen Körperteils werden normalerweise von der gesetzlichen Krankenkasse oder der deutschen Rentenversicherung übernommen. Voraussetzung ist, dass die Klinik über einen Versorgungsvertrag verfügt und die Patienten die nötigen Rehabilitationsvoraussetzungen erfüllen.

Wie beantragt man eine Reha nach einer Amputation?

Soll die Reha nach Amputation direkt nach der Operation stattfinden, wird der entsprechende Antrag gemeinsam mit dem Sozialdienst sowie den Ärzten der Akutklinik gestellt. Bei späterer Inanspruchnahme einer Rehabilitation wenden Betroffene sich an ihren behandelnden Arzt. Dieser unterstützt bei der Antragstellung und erstellt die erforderlichen Gutachten.

Woran erkennt man eine gute Rehaklinik nach einer Amputation?

Die Klinik sollte auf die Rehabilitation amputierter Patienten spezialisiert sein und im Bereich Orthopädie über die nötige Erfahrung verfügen. Ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und Orthopädietechnikern garantiert eine optimale Versorgung der Patienten. Eine attraktive Lage und Auswahlmöglichkeiten bei Wahlleistungen bzw. Zimmern ermöglichen zudem einen individuell ansprechenden Aufenthalt.

Quellenliste

1 Spoden, Melissa „Amputationen der unteren Extremität in Deutschland – Regionale Analyse mit Krankenhausabrechnungsdaten von 2011 bis 2015“, Bericht Nr. 19/03, veröffentlicht am 28.03.2019, DOI: 10.20364/VA-19.03, S. 5, https://www.versorgungsatlas.de/fileadmin/ziva_docs/100/VA_19-03_Bericht-UnterschAmputationen_2019-03-28.pdf (Datum des Zugriffs: 08.11.2023)

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