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Reha nach Hüft-OP

Eine Operation an der Hüfte aufgrund degenerativer oder entzündungsbedingter Veränderungen des Gelenks oder die Implantation eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-TEP) ist für viele Betroffene ein bedeutender Einschnitt im Leben. Oftmals ist eine lange Zeit des Leidens mit Hüftschmerzen, Leistungseinbußen und dem Verlust von Lebensqualität vorausgegangen. Nach der Hüftoperation müssen derartige Negativerfahrungen bewältigt, die operierte Hüfte mobilisiert und ein neues Verhalten nach der Hüft-OP erlernt werden. Dies erfolgt in der Regel in einer mehrwöchigen Reha für die Hüfte, einer sogenannten Anschlussheilbehandlung (AHB). Als orthopädische Rehaklinik begleiten wir unsere Patienten zurück in Alltag und Berufsleben, steigern die Mobilität des Hüftgelenks und beseitigen bzw. lindern Hüftschmerzen.

Unmittelbar nach der Hüft-OP

Der stationäre Aufenthalt im Akut-Krankenhaus dauert nach einem operativen Eingriff an der Hüfte meist ein bis zwei Wochen. Bereits am ersten Tag nach der OP wird unter der Anleitung eines erfahrenen Therapeuten mit mobilisierenden Übungen für die Hüfte begonnen. Die Hüft-TEP-Nachsorge der Klinik reicht allerdings bei weitem nicht aus, um die Folgen der Operation zu überwinden. Spätestens zwei Wochen nach der Entlassung sollte daher die Nachbehandlung der Hüftgelenksoperation in einer ambulanten oder stationären Rehabilitation fortgeführt werden. Der Reha-Aufenthalt wird in Absprache mit dem Patienten vom klinikeigenen Sozialdienst beantragt; bei der Wahl der Reha-Klinik darf der Rehabilitand gemäß Wunsch- und Wahlrecht (Sozialgesetzbuch IX in § 9) mitbestimmen.

Dauer und Kosten der Reha nach Hüft-OP

Je nach Schwere des Eingriffs, körperlicher Verfassung und Kostenträger dauert die Hüft-Reha drei bis vier Wochen. Sollte der behandelnde Mediziner eine Verlängerung als medizinisch notwendig erachten, so kann er diese beantragen. Bei Zuständigkeit der Rentenversicherung oder der gesetzlichen Krankenkassen werden die Reha-Kosten bis auf den täglichen Eigenanteil von 10 Euro übernommen. Handelt es sich um einen BG-Fall, entfällt die Selbstbeteiligung komplett.

Ziele der Hüftoperation-Reha

Oberstes Ziel der Anschlussheilbehandlung (AHB) nach einer Operation am Hüftgelenk ist es, den Patienten so schnell wie möglich ins alltägliche und berufliche Leben zurückzuführen. Dabei kann die Rehabilitation je nach Indikation und persönlicher Lebenssituation als ambulante Reha oder stationär erfolgen. Die Therapien und Behandlungen fokussieren sich in erster Linie auf:

  • die Beseitigung oder deutliche Linderung von Schmerzen
  • die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Ausdauer
  • die Stabilisierung und Stützung des Hüftgelenks
  • den Muskelaufbau nach Hüft-OP
  • die Steigerung des seelischen Wohlbefindens.

Verlauf der Reha nach Hüftoperation in der orthopädischen Rehaklinik am Hellweg

Reha nach Hüft OP

Bei Ihrer Ankunft verschaffen sich die behandelnden Ärzte einen Überblick über die Vorbefunde. Deshalb sollten Sie alle medizinischen Berichte wie OP-Bericht, Röntgen-, CT- oder MRT-Aufnahmen zu Ihrer orthopädischen Reha mitbringen. Im Rahmen der Aufnahmeuntersuchung finden eine Patientenbefragung und eine Überprüfung des aktuellen Gesundheitszustandes und des Gelenkstatus statt. Im Anschluss werden gemeinsam mit Ihnen die Rehabilitationsziele und der Rehabilitationsplan besprochen und die Reha-Maßnahmen individuell auf Ihre Bedürfnisse und den aktuellen Zustand des Gelenks abgestimmt.

 

 Therapien für das Hüftgelenk und die Hüft-TEP

Unser ganzheitliches Rehabilitationskonzept begreift Gesundheit als Wechselwirkung zwischen Körper und Geist und so beziehen wir neben den körperlichen Problemen des Patienten auch seine Lebensumstände in die Hüft-OP Reha mit ein. Daher gehören neben erfahrenen Orthopäden auch Schmerzmediziner, Unfallchirurgen, Internisten, Pflegekräfte, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Sozial- und Ernährungsberater, sowie Masseure und Sportwissenschaftler zu unserem Behandlungsteam. Ebenso zeigt sich die ganzheitliche Ausrichtung unserer Reha nach einer Hüft-OP in der Vielzahl unserer Rehabilitationsangebote.

  • Physiotherapie zur Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit (Einzel- und Gruppentherapien)
  • Ergotherapie zur Stärkung der hüftstabilisierenden Muskulatur und allgemeinen Leistungsfähigkeit,
  • Bewegungsbäder
  • Schmerztherapie
  • Psychotherapie bei Angstsymptomen oder fehlendem Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit
  • physikalische Therapie (z. B. Massagen, Elektrotherapie, Kryotherapie)
  • Schulungen zu gelenkschonendem Verhalten, Umgang mit Medikamenten oder Hilfsmitteln u.v.m.
  • Ernährungsberatung und Kochkurse in unserer hauseigenen Diätlehrküche
  • Sozialberatung bei Fragen zur beruflichen Wiedereingliederung oder häuslichen Pflege
  • Entspannungsangebote (z. B. Progressive Muskelentspannung)

Weitere Informationen über unsere Behandlungen erhalten Sie bei den zuständigen Ansprechpartnern.

Viele Gründe sprechen für die Klinik am Hellweg in Bad Sassendorf

Die Wahl einer geeigneten Rehabilitationseinrichtung ist von größter Bedeutung für den Erfolg der Reha nach einer Hüft-OP. Neben der fachlichen Kompetenz des behandelnden und pflegenden Personals sollte Ihnen ein Ambiente zur Verfügung stehen, welches Sie das Heimweh vergessen lässt und beste Voraussetzungen für Erholung, Genesung und körperliche Aktivität bietet. Diese ganzheitliche Kombination finden Sie bei einer Rehabilitation in unserem Hause.

 

30+

Jahre Zusammenarbeit mit allen Krankenkassen

305

Betten

9

Doppelzimmer

Patienten-Vorteile auf den Punkt gebracht

  • Mehr als 30 Jahre Erfahrung in der orthopädischen Rehabilitation
  • Äußerst kompetente und motivierte Ärzte, Therapeuten und Pfleger
  • Modernste Diagnostik- und Therapieverfahren
  • Behutsamer und empathischer Umgang
  • Doppelzimmer für die Unterbringung von Begleitpersonen
  • Möglichkeit der stationären Reha oder ambulanten Rehabilitation
  • Vielfältige Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten

 

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